Lack-Look in der Nerostraße: Café-Geheimtipp “The Friday Cupping Room”

Lack-Look in der Nerostraße: Café-Geheimtipp “The Friday Cupping Room”

 

Meiner Heimat Wiesbaden sagt man ja nach, spießig zu sein – erst recht, was die Möglichkeiten hinsichtlich Ausgehen betreffen. Von langweilig über versnobt und abgehoben habe ich schon alles über diese Stadt gehört, und muss dem schlichtweg widersprechen. Erst recht, weil es mit dem zauberhaften Café “The Friday Cupping Room” in der Nerostraße eine recht neue wie wunderschöne Möglichkeit gibt, stylisch und lässig zu entspannen.

(M) ein Geheimtipp für euch, allein das Interieur ist einen Zwischenstopp wert. Begleitet mich ins schöne Bergkirchenviertel und verschafft euch einen kleinen Eindruck.”

 

 

 

Von außen recht klein, doch dank der großen Fenstern sehr einladend, innen skandinavisch schick und urgemütlich – so der erste Eindruck, den ich vom “The Friday Cupping Room” beim ersten Hallo hatte. Wer dann durch die Eingangstür tritt steht mittendrin im Café, hell angestrahlt von einer Vielzahl modernster, skandinavisch-schicker Glas- und Kupferleuchten, die eine beeindruckende Atmosphäre zaubern. Die nicht weniger stylischen Tische, Stühle und Bänke inklusive türkisfarbenen Sitzpolstern und Kissen schaffen feshe Gemütlichkeit mit Stil, dezente Glasvasen und Blumen ergänzen das unglaublich stimmige Gesamtbild.

 

 

 

 

Das dieses Café auch als Design-Store durchgehen könnte, und die Herzen sämtlicher Interieur-Fans höher schlagen lässt, ist nicht ganz verwunderlich. Inhaberin Birgit Köhler hat viele Jahre als selbstständige Stylistin gearbeitet, und sich hier in der Nerostraße wunderbar “ausgetobt”. Gemeinsam mit ihrem Mann Kay betreibt sie “The Friday Cupping Room” seit August 2017, und so geht das Café definitiv noch als Geheimtipp durch.

Wie ihr besonders an dem oberen Bild sehen könnt gibt es hier Leckereien ohne Ende. Vom frischen veganen Bananenbrot über Heidelbeer-Tarte bis zum Schoko-Pralinen-Kuchen kommen Fans von süßen Speisen voll auf ihre Kosten. Aber – oder vor allem – die verschiedenen Kaffeespezialitäten sind ein echter Genuss. So kann ich euch den “The Friday Houseblend” empfehlen, eine Kaffeemischung aus ausgewählten Arabica Bohnen aus Brasilien, Äthiopien und Kenia. Die Köhlers arbeiten mit einer Frankfurter Rösterei zusammen, somit ist alles made in Hessen, und bieten u.a. fruchtige Filtercafés an, aber auch Espresso, Cappuccino, American und leckere Bio-Trinkschokolade.

 

 

 

Da das Interieur der sprichwörtliche Wahnsinn ist dachte ich mir, es auch in Sachen Outfit für diese Story ein bisschen auffälliger anzugehen. Mittelpunkt des von mir gewählten “The Friday Cupping Room”-Looks bildet das Material Lack. Ja, ein bisschen verrufen ist es auch heute noch und wird vorwiegend mit anrüchigen Styles in Verbindung gebracht, doch kombiniert mit bodenständigen Materialien wie einem einfachen Strickpullover wird ein straßentauglicher Look daraus.

Zudem ist Lack fester Bestandteil der aktuellen Herbst-Winter-Saison und hat es in Hosen-, Rock- und Schuhform bereits in die Regale sämtlicher Modeketten geschafft. Lack ist salonfähig geworden, und ich finde es richtig gut. Weil ich mich derzeit gerne ein bisschen was traue, habe ich zur Lackhose die passenden Boots angezogen. Geht gut, wie ich finde, was sagt ihr?

 

 

Da diese beiden Kleidungsstücke schon ordentlich auffallen trage ich taschenmäßig “nur” eine kleine Clutch dazu, die dank ihrer feinen Applikationen dezent auffällt. Der beigefarbene Strickpulli im Rauten-Muster bildet einen entspannten Kontrast und die (Fake)-Felljacke rundet das gesamte Outfit ideal ab. Wenn, dann richtig, doch trotz der an sich auffälligen Fake-Fell- und Lack-Elemente finde ich den Look tragbar und fühle mich wohl. Ins “The Friday Cupping Room” passt das Outfit allemal.

 

 

Outfit wie Location fallen durch ihre vielen kleinen und großen Details auf, was ich sehr mag. Das Händchen für Design von Birgit Köhler zieht sich durch den gesamten Raum bis hin zur Toilette, wo ein wunderbarer runder Spiegel sowie liebevolle Kleinigkeiten für ein bisschen Bad-Romantik sorgen 😉

 

 

 

Draußen sitzen darf man übrigens auch, doch ich empfehle euch definitiv einen Besuch von innen. Ihr findet diesen zauberhaften Ort in der Nerostraße 34 in 65183 Wiesbaden, dem schönen Bergkirchenviertel. Mehr Infos gibt´s auf der Webseite von “The Friday Cupping Room”. 

Und jetzt freue ich mich über eure Feedback zum Look und weitere (Geheim)-Tipps für Cafés, Restaurants oder Bars in Hessen, denen Hessisch4fashion mal einen Besuch abstatten könnte 🙂 Ja, und wer war schon mal im “The Friday Cupping Room” und genauso begeistert wie ich? Ich freue mich über Kommentare.

 

Fotos: Annika List Fotografie & Film 

Kate

Ich bin Kate, Content Creator, Social Media Strategin & ein echtes Wiesbadener Meedsche. Herzlich willkommen auf Hessisch4fashion, meinem kreativen (Mode)-Projekt made in Hessen.

Dieser Beitrag hat 4 Kommentare

  1. Avatar

    Dein Bericht ist gut getroffen, sehr schöne Fotos, die dem Café sehr gerecht werden. Birgit und Kay sind außerdem super nett und das Bananenbrot ist der Hammer. Ich empfehle auch sehr gerne weiter und werde sicher noch viele Stunden dort verbringen 😁🙏

    1. Hessisch4fashion

      Vielen Dank für deinen lieben Kommentar, Sabine – stimmt, das Bananenbrot ist richtig lecker und ein Klassiker, würde ich sagen 😉 Klasse, das du es weiter empfiehlst, werde ich auch tun 🙂

      LG, Kate

  2. Avatar

    Schnieker Bericht! Mir geht es weniger um das sicherlich wohlgewählte, stimmige Interieur als um den leckeren ThirdWaveKaffee, den Birgit aka “Friday” und Kay in wochenlanger Arbeit gecupt haben und zusammen mit spannenden Barista-Insiderwissen an Junkies wie mich ausgeben. Ein toller Ort in Wissbadde!

    1. Hessisch4fashion

      Gude Jörg,

      klasse, dass dir der Beitrag gefällt 🙂 Und klarer Fall, natürlich steht der Kaffee (und der unglaublich gute Kuchen) letztendlich ganz oben auf der “Warum-man-diesen-Ort-besuchen-sollte”-Liste 😉 Nichtsdestotrotz muss ich Modemeeeedsche auf dieses zauberhafte Interieur aufmerksam machen, weil es sich so noch schöner Kaffee trinken und Barista-Insiderwissen austauschen lässt, oder?
      Vielleicht sehen wie uns mal dort, ich danke dir für deinen Besuch und tollen Kommentar.

      LG, Kate

Schreibe einen Kommentar

*

Menü schließen