Fesch uffm Bersch: Im Nude-Look unterwegs auf dem Großen Feldberg

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Guuude, es ist ganz schön kalt in Hessen, oder? Eisige Temperaturen samt Schnee und Frost lassen uns frieren, zaubern jedoch auch ordentliche Winterwonderland-Atmosphäre in die Region. So ist der Große Feldberg derzeit ein wahres Paradies für Wintersportler, Wanderer, Hundebesitzer, Naturliebhaber…einfach für jeden von uns, der gerne draußen unterwegs ist. Und: er eignet sich ganz wunderbar als Catwalk für eine winterliche Modestrecke 😉 Das habe ich selbst getestet, und nehme euch mit auf einen schicken Ausflug zur größten Persönlichkeit im Taunus. Der Berg ruft, Leute, ja, er ruft…”

 

 

 

Der Gro­ße Feld­berg im beschaulichen Schmitten ist eine echte hessische Sensation und ein “Must-See” (Muss mer hier gesehn ham) für jeden Besucher dieses Bundeslandes 🙂 Mit stolzen 881 Me­tern Größe präsentiert er sich als höchster Berg in der Tau­nus Region, und zählt damit zu den spannendsten Mit­tel­ge­birgs­gip­feln in ganz Deutschland. Ein richtiger Promi, unser Feldberg, und gerade im Winter ein beliebtes Ziel für Skilangläufer und Sch­lit­ten­fah­rer. So sportlich habe ich mich auf meiner feshen Berg-Tour zwar nicht betätigt, ein bisschen Wandern war dennoch drin.

Denn, und das ist ein weiterer Plus dieses Ortes, fernab vom Wintersport lässt es sich hier auch grandios Spazieren, Wandern, Radfahren und in der Sonne liegen.  So sind sein Bruder, der Klei­ne Feld­berg mit schlappen 825 Metern Höhe, und der noch etwas kleinere Altkönig mit 798 Metern Kraxelhöhe nicht weit. Das Wahr­zei­chen des Großen Ber­ges ist und bleibt allerdings der aus sämtlichen Himmelsrichtungen erkennbare Aussichtsturm, der vorfreudigen Besuchern wie mir den Weg weist. Wenn wir Hessen so etwas wie einen Leuchtturm besitzen, dann ist es dieser.

 

 

Das markante Türmchen kennt der ein oder andere von euch, oder? Es misst gute 40 Meter, und sportliche 100 Stufen führen zur beliebten und rundum ver­glas­ten Aus­sichts­platt­form. Wer oben angekommen ist, der kann einen in seiner Form einzigartigen Blick über die Frankfurter Skyline & das Rhein-Main-Ge­biet genießen. Begeisterung pur, das verspreche ich euch. Mit etwas Glück reicht die Sichtweite sogar bis zu den Ber­gen des Oden­wal­des – mehr Hessen an einem Ort entdecken geht einfach nicht.

 

 

Und mehr “Style” anlässlich einer Berg-Tour ist geht auch kaum. Ich habe dieses Mal echt überlegen müssen, welche modische Thema im Fokus stehen könnte. Schließlich war es mit Minus 4 Grad an diesem Tag ordentlich kalt, und im Schnee läuft es sich mit dicken, gefütterten Winterschuhen schlichtweg besser, als in fancy Wildleder-Stiefeletten. Doch weil genau das zarte bisschen Stilbruch zum Herzstück dieses Blogs gehört, und man auch im Schneegestöber schick unterwegs sein kann, habe ich mich der hellen Winterwonderland-Umgebung angepasst, und einen kuschligen Nude-Look ausgewählt.

 

 

Dieser Teddy-Coat hat mich kältetechnisch gerettet, wirklich. Und ist einer meiner liebsten Begleiter in diesem Winter, weil er super warm hält und vielseitig kombinierbar ist. Gepaart mit einem cremefarbenen Oversize-Strickpulli wie diesem Exemplar (in dem Frieren ebenfalls unmöglich ist), ergibt es eine kuschlig-runde Sache. Doch da ich nicht komplett in beige, weiß bzw. hellen Farbtönen unterwegs sein wollte, wurde eine olivfarbene Hose von mir dazu ergänzt. Dank der dezenten Reißverschluss-Details kommt sie sehr lässig daher, und zaubert so einen weiteren kleinen Bruch in das sonst sehr ruhige Outfit.

Ein schöner Hingucker ist diese goldene Kette, deren Anhänger mich an einen großen Leoparden-Print in Goldform erinnert. Schmucktechnisch ergänzt wurde sie von einem Paar Kreolen in Fünfeck-Form, die ich derzeit sehr gerne trage, sowie den obligatorischen und minimalistischen Ringen. Wenn mich in meinem Stil etwas treu begleitet, dann sind es genau diese Ringe.

 

 

 

Tjaha, und was kam nun an die Füße? 🙂 Tatsächlich die besagten fancy Wildleder-Stiefeletten, um farblich das Thema Nude-Look einzuhalten und den gesamten Look harmonisch abzurunden. Klar, so wirklich schneetauglich ist diese Variante nicht, weshalb ich sie nur für die Fotos getragen habe (und danach in sehr praktische, jedoch weniger schöne Wanderschuhe gewechselt bin). Auf diesem schönen Feldberg-Catwalk machten sie bzw. wir in charmanter Kombination trotz Glatteis eine gute Figur, und ich finde, dass der gesamte Look ganz wunderhaft schee in diese traumhafte Winterlandschaft passt. Ihr stimmt mir zu, oder? 😉

 

 

Ja, und irgendwann bekommt auch ein Hessen-Blogger Hunger. Um so praktischer, dass mit dem Feldberghof ein uriges Lokal inklusive besten hessischen Speisen direkt vor Ort angesiedelt ist. Das Gast­haus der Wirts­fa­mi­lie Stürtz ist eine beliebte Anlaufstelle und das gesamte Jahr über gut besucht. Ob Wan­de­rer oder Mountainbiker, Familie oder Ausflugsgruppe – von dort aus lässt sich der Taunus ganz wunderbar erleben sowie der atemberaubende Blick über die die Frank­fur­ter Sky­li­ne bei einer leckeren hessischen Brotzeit genießen.

 

 

Am Shooting-Tag im Dezember präsentierte sich die “Jausestube”, sprich der Hauptraum des Feldberghofs, noch im weihnachtlichen Ambiente, und aufgrund der Kälte stand mir der Sinn nach einer deftigen Mahlzeit. Diese Frikadelle samt selbstgebackenen “Feldbersch-Brot”, Handkäse-Dipp und Spundekäs war ein echter Gaumenschmaus, und kam ganz urig auf einem Jausebrettsche daher. Parallel dazu finden sich auch hausgemachte Kuchen in der Auslage, sowie frische Forelle, Strammer Max, Oma Anna`s Linseneintopf, waschechter Handkäs und Steak auf der Speisekarte. So richtig was fürs Herz und definitiv gegen den Hunger.

 

 

 

Frisch gestärkt und kaffee-seelig aufgewärmt zurück in der Kälte hat man einige Möglichkeiten, seine individuelle Berg-Tour auszubauen. Und stößt so unweigerlich auf den Falkenhof, der ältesten Fal­k­ne­rei in Hes­sen. Wer sich (bei wärmeren Temperaturen) für die Welt der Greif­vö­gel interessiert hat die Möglichkeit, sein Wissen in Form von Führungen und Vorstellungen zu erweitern.

 

 

 

Ich war und bin wahrlich begeistert von unserem hessischen Berg-Riesen, und werde Besuche wie diesen sicher wieder öfter in mein Wochenendprogramm einbauen. Kein Wunder, dass ich auf diesem letzten so strahle, wie ein Honigkuchenpferd 🙂 Wie sieht es bei euch aus, habt ihr ein besonderes Feldberg-Erlebnis, dass ihr in einem Kommentar mit mir teilen möchtet? Oder noch einen Aktivitäten-Tipp, den man vor Ort unbedingt einbauen sollte?

Wie die aktuelle Wetterlage auf dem Großen Feldberg ist, das könnt ihr euch übrigens via Klick auf eine Live-Webcam anschauen: Die Ka­me­ra be­fin­det sich auf dem Ge­län­de der Berg­wacht des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes und präsentiert wirklich tolle Bilder. Aber Vorsicht, danach möchtet ihr unbedingt dorthin 😉

Mehr Infos für einen Besuch auf dem Großen Feldberg findet ihr auf der Webseite der Taunus-Info. 

 

Fotos: Annika List Fotografie & Film 

 

 

Kate

Ich bin Kate, Content Creator, Social Media Strategin & ein echtes Wiesbadener Meedsche. Herzlich willkommen auf Hessisch4fashion, meinem kreativen (Mode)-Projekt made in Hessen.

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