Fashiontrends im Klosterkeller: Mein modischer Besuch im Kloster Eberbach Teil 2

Hessisch4fashion Kloster Eberbach

 

Achtung, in dieser Story wird`s urig und höchst modisch zugleich! Für Teil 2 meiner modischen Hessisch4fashion Story im Kloster Eberbach geht es dieses Mal ordentlich in den Keller. Zumindest, wenn man sich den Schauplatz genauer ansieht, denn ich nehme euch mit in das Allerheiligste des Klosters: den Cabinet-Keller. Im Kerzenschein entfaltet dieser Ort seinen faszinierenden Charme, den ich outfittechnisch mit einem besonders glänzenden Look begegnet bin.”

 

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Die Location: Schick im Cabinet-Keller

Führte der erste Teil meines feshen Besuchs im Kloster Eberbach noch im luftigen Snake Print-Look durch den schicken Klostergärten, wird es in diesem Part ein wenig winterlicher und mondän. Den Cabinet-Keller kennen diejenigen unter euch bereits, die schon einmal an einer Führung durch das Kloster Eberbach teilgenommen haben. Hier reiht sich Weinfass an Weinfass, und ich bezeichne diesen Ort gerne als das Heiligtum des Klosters (auch wenn das natürlich Anischtssache ist). Dort unten im dunklen, von einem Kerzenmeer erleuchteteten Keller, lagern die leckersten Weine. Kein Wunder, das hier Empfänge und Weinproben stattfinden – und ich kenne niemanden, der im Anschluss nicht begeistert aus den Kellerräumen getreten ist.

 

 

Alles wirkt noch so, als würde im nächsten Moment ein Mönch hinter den Fässern hervortreten oder über den Steinboden schreiten. Nach dem ein oder anderen Glas Wein sicherlich keine allzu weit entfernte Vorstellung, hehe. Einen Keller voller Wein, wer wünscht sich das nicht?

Mein Look: Glamourös und glitzerig

Der Mönchskutte habe ich mich insofern angepasst, als das ich einen kuschligen Pullover in Oversize-Optik gewählt habe. In diesem Winter darf es in unseren Pullis, Shirts und sonstigen Oberteilen ordentlich glitzern, was ich grandios finde. Damit ich im Kellerlicht nicht untergehe, kommt der Pulli mit Funkeleffekt daher. Die silbernen Glitzerfäden blitzen herrlich im Kerzenlicht, ein wenig Weihnachtszauber liegt in der rauhen Kellerluft.

Den farblichen Kontrast zum sonst schwarz gehaltenen Oberteil bildet eine lange Marlenehose in den herbstlichen Tönen orange, braun und grün. Ich besitze dieses Stück schon einige Jahre und trage es unglaublich gerne, weil es ein großes Kombinationswunder ist. Nach unten hinten sehr weit zaubert die Hose lange Beine, die durch das Tragen von Schuhen mit Absatz sogar verlängert werden. Damit es insgesamt nicht zu “sackig” wirkt habe ich den vorderen Teil des Pullis loker in in den Hosenbund gesteckt.

 

Hessisch4fashion Kloster Eberbach

 

Streetstyle im ehemaligen Schlafsaal der Mönche

Wer hätte gedacht, dass ich einmal in einem ehemaligen “Schlafzimmer” modische Fotos machen würde? Das Kloster Eberbach macht es möglich. Vom urigen Cabinet-Keller ging es für mich weiter in den nächsten, geschichtsträchtigen Klosterraum: das Mönchsdormitorium. Das diente den Mönchen vor vielen Jahrhunderten tatsächlich als Schlafsaal. In der Frühzeit ruhten sie in dem ganzjährig unbeheizten Saal, auf hölzernen Pritschen, was ich mir ganz schön frostig vorstelle. Zudem war die Nachtruhe oft bereits um nach Mitternacht zu Ende, wenn es zum ersten zum ersten Chorgebet des neuen Tages in die Kirche zurück ging. Ich bin mir sicher, das dieser Raum viele Geschichten zu erzählen hätte.

 

 

Mein Lieblingsaccessoire: Die Crossbody Bag

Beim Thema Tasche gilt in dieser Story: Alles kehrt irgendwann wieder auf die modische Bühne zurück, unabhängig davon, wie schrecklich es einst gewesen ist. Hätte mir jemand vor einigen Jahren gesagt, dass Bauchtaschen im Jahr 2018 wieder cool sein würden…nein, ich hätte es nicht geglaubt. Doch es ist wahr: Gürtel- und Bauchtaschen sind der Taschen-Trend 2018 – und auch ich bin (wieder) schwer angetan. Sie müssen nämlich nicht, wie ihr Name sagt, als Gürtel am Hosenbund platziert werden, sondern sehen in der “Crossbody Bag”-Varinte viel cooler aus. Einfach mit Kopf und einem Arm durch den Taschen-Gurt durchschlängeln, und fertig! Ob ihr die Tasche vor der Brust oder über der Sculter tragt bleibt euch überlassen. Wie gefällt es euch?

 

 

Die Crossboy Variante hat einige Vorteile, wie ich in den letzten Monaten praktisch testen konnte: Man schon die Arme bzw. Schultern vor sonst schweren Handtaschen, verliert weniger als sonst und trägt die ausschließlich “wichtigsten” Utensilien direkt Körper. Viel mehr passt nämlich nicht hinein. Zudem ist das schicke Accessoire vielseitig kombinierbar und aus Samt, Nylon, Kunststoff oder Leder ein fesher Begleiter für alle Fälle. Die Styling-Möglichkeiten der praktischen Bags sind extrem vielfältig, denn sie lassen sich – von Jeans bis Abendkleid – quasi zu jedem Outfit tragen.

Wie trägt man eine Crossbody Bag?

  • Locker um die Hüfte geschnallt
  • Lässig unter dem Mantel
  • Schick über Blazer, Jacke und Co. in der Crossbody Version

 

 

Vulkaniger Schmuck made in Frankfurt

Mein Schmuck stammt dieses Mal erneut von der Frankfurter Schmuckdesignerin Evelyn Wilkening, die mir dieses traumhafte Paar Ohrringe samt passender Kette aus ihrer aktuellen Vulcano Kollektion für die Geschichte ausgeliehen hat.

Das Besondere an beiden Stücken ist nicht nur das ungewöhnliche Design, sondern auch die darin verwendeteten Materialien. Evelyn Wilkening nutzt Gestein aus Tektit, Lava und Onyx für diese Kollektion und kreiert damit eine einzigartige Kombination. Echte, filigrane Vulkane, die ich nun an Hals und Ohren trage. In Kombination mit den Gold- sowie roten Korall-Elementen eine wunderschöne Schmuck-Variante. Wie gefallen sie euch?

 

 

Wenn ihr jetzt Lust auf eine Kellerführung im Kloster Eberbach bekommen habt, dann kommt hier ein toller Tipp für euch: Am Freitag, den 14.12.2018, übernehme ich für einen Nachmittag und Abend den Instagram-Account des Kloster Eberbach und präsentiere euch u.a. spannende Einblicke in eine der legendären Kloster-Kerzenführungen. Die ist für den Rest des Jahres bereits ausverkauft, aber so seid ihr quasi live dabei und dürft trotzdem im Warmen sitzen. Und die Kerzenführungen lohnen sich wirklich, vermitteln sie auf eine unkonventionelle Art und Weise die spannende Klostergeschichte. Wer ist dabei?

 

Fotos: Annika List Fotografie & Film

 

 

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